Sauna

Die Finnische Sauna (Finnsauna)

Ein heißes Vergnügen mit einer langen Tradition. Bereits die frühesten Kulturen kannten die heilsame Wirkung des Schwitzens. Ein Feuer, Steine und ein „Sauna-Zelt” könnten die Anfänge dieser besonders in kälteren Regionen der Erde bekannten Wohltat gewesen sein. In Finnland wurde das Schwitzbaden kultiviert und verbreitet. Es ist uns deswegen als „finnische Sauna” bekannt geworden. Der holzverkleidete Raum ist mit 95° Celsius sehr heiß, aber die Luft mit etwa 5 - 10 % relativer Luftfeuchte trocken, damit der reichlich gebildete Schweiß verdunsten und kühlen kann. Während eines Aufgusses, bei dem meist mit ätherischen Ölen versetztes Wasser direkt auf die Ofensteine gegossen wird, steigt die Luftfeuchtigkeit kurzfristig auf bis zu 23 % an. Ein Teil davon kondensiert sofort auf der Haut und führt zu einem zusätzlichen, starken Hitzereiz. Einen Aufguss sollte man möglichst am Ende eines Saunaganges genießen.

Die optimale Verweildauer beträgt etwa 8 bis 12 Minuten. Anschließend erfolgt die Abkühlung durch Luft, Wassergüsse und im Winter oft auch mit Schnee im Außenbereich unserer Anlage.


Die Softsauna

Wer etwas niedrigere Temperaturen und höhere Luftfeuchtigkeit als in der finnischen Sauna möchte, der besucht unsere Softsauna. Die absolute Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 42%, die Temperatur liegt bei 65 Grad Celsius. Dieses mildere Klima ist eine gute Ergänzung zur finnischen Sauna.


Das Dampfbad (Dampfsauna)

Das Dampfbaden ist eine Tradition mit antiken Vorbildern, die in unserer heutigen Zeit neu auflebt. Schon die Griechen kannten Dampfbäder, und bei den Römern waren sie fester Bestandteil der Badekultur. Heute ist diese Entspannung in kaum veränderter Form unter den verschiedensten Bezeichnungen auf dem ganzen Kontinent verbreitet, von der Türkei bis in den Norden Russlands.

Das Dampfbad ist sehr beliebt und vor allem gesund. Es hat ein angenehmes Klima, es ist nicht so heiß und sehr viel feuchter als in einer Sauna, und dennoch ist dieses Schwitzbad in seiner Wirkung mit ihr zu vergleichen.

Viele Entspannungsuchende genießen gerade die niedrigen Temperaturen zwischen 43-46 Grad Celsius und empfinden die relative Luftfeuchte von 100% als angenehm.

Besonders empfehlenswert ist der heiße Dampf bei Erkrankungen der Luftwege, (z.B. Schnupfen). Auch wer großen Wert auf schöne Haut legt, weiß die feuchte Wärme des Dampfbades zu schätzen. Sie fördert die Durchblutung, reinigt und belebt die Haut.


Tecaldarium

Ein schonendes Schwitzbad zur Kreislaufstabilisierung. Im Gegensatz zur Sauna arbeitet es mit Strahlungswärme und man kann dort 40 bis 60 Minuten verweilen. Darüber hinaus bietet dieses Schwitzbad besondere Stimmungsmacher in Form spezieller Farbleuchten, aromatischer Düfte und dezenter Hintergrundmusik.

Die sich in zeitlichen Abständen ändernden Farben bringen Abwechslung in die Sauna und erzeugen unterschiedliche, entspannende Stimmungen. Die Farbe Rot regt an und stimuliert die Lebensgeister, das Blau dagegen ist eher kühl und ideal zum Entspannen, es weckt Träume und lässt den Gedanken freien Lauf. Gelb erzeugt sommerliche, warme Gefühle und bereitet eine heitere, unbeschwerte Atmosphäre. Grün eignet sich besonders zur Entspannung, zur Beruhigung vom Alltagsstress und trägt dazu bei, sich zu erholen.


 

Wissenswertes für Sauna-Anfänger

Was brauche ich für das Saunabaden?

Sie sollten mindestens ein großes Handtuch mitnehmen, auf dem Sie vollständig ausgestreckt liegen können. Dazu noch zwei bis drei kleinere Handtücher, um sich zwischendurch und zum Schluss abtrocknen zu können. Wichtig sind noch Badelatschen, Duschutensilien und Körperlotion sowie ein Bademantel, mit dem Sie sich im Ruheraum in die Decken legen können. Selbstverständlich können Sie alle diese Dinge auch bei uns im fitsport ausleihen.


Wie läuft ein Saunabesuch ab?

  • Auskleiden
  • Vorreinigung (danach abtrocknen, nicht nass in die Sauna gehen!)
  • 1.Saunagang, die letzten zwei Minuten aufrecht sitzend, wenn Sie gelegen haben
  • Abkühlen über die Atmung an der frischen Luft
  • Abkühlen unter der Dusche, danach eventuell im Tauchbecken
  • warmes Fußbad
  • Liegeruhe
  • Evtl. Massage oder andere Entspannungsanwendungen
  • 2. und 3.Saunagang, evtl. Dampfbad

 

Wieviel Zeit brauche ich?

In der Regel werden mindestens drei Saunagänge mit den dazugehörigen Abkühl-und Ruhephasen empfohlen. Vergessen Sie Ihre Termin-Uhr für eine Weile und bringen Sie mindestens zwei bis drei Stunden Zeit mit.


Welche Dinge ergänzen das Saunabad?

Anstrengende Bewegungen (z.B. Schwimmen, Sport) sollte man vor den Saunabesuch legen. Viele unserer Gäste lassen sich zwischendurch massieren. Dies ist eine ideale Ergänzung des Saunabadens. Der Körper und die Muskeln sind optimal erwärmt und dadurch gelockert. Insgesamt befindet man sich in einem guten Entspannungszustand.


Ich schwitze nur schlecht in der Sauna und die Haut brennt, was mache ich falsch?

Dies ist oft der Fall, wenn die Schweißdrüsen nicht genügend trainiert sind.

Versuchen Sie, vor dem ersten Saunagang ein warmes Fußbad zu nehmen, dadurch werden die Blutgefäße des ganzen Körpers geweitet. Mit einer Bürste kann man sich ebenfalls vorbereiten, indem man die Haut des ganzen Körpers vor der Sauna nämlich vorsichtig bis zu einer leichten Hautrötung bürstet. Auch das stimuliert die hautnahen Blutgefäße.


Wie wirkt die Sauna auf den Körper?

Das Saunabaden hat eine förderliche Wirkung auf das Hautorgan, das Herz-Kreislaufsystem und den Wasserhaushalt. Der Stoffwechsel wird angeregt und Ablagerungsstoffe besser abtransportiert. Die Abwehrkräfte des Körpers werden spürbar gesteigert. Der wöchentliche Saunabesuch stabilisiert das Immunsystem und beugt Erkältungskrankheiten vor.

Wir suchen Verstärkung:

 

 

Nehmen Sie Kontakt auf